Dienstag, 27. September 2011

Becher oder Tasse?

Die einen schwören auf den Mehrwert des echten Porzellans und trinken nur aus der Tasse, die anderen nehmen ihren Kaffee lieber mit und verzichten dafür auf das Ausspülen ihres Pappbechers – doch welche Variante ist wirklich die umweltfreundlichere?

„Möchten Sie Ihren Kaffee gerne hier trinken oder zum Mitnehmen?“ Diese Frage hören viele Gäste täglich an ihrer Espressobar. Oft genug antworten manche selbstbewusst mit „In der Tasse natürlich“, manchmal mit dem kleinen Zusatz „Man muss ja nicht mehr Müll produzieren als nötig.“ Das ist sicherlich eine noble Geste, die beweist, wie viele Menschen sich wirklich Gedanken um unsere Umwelt machen und sich darum bemühen, in ihrem Alltag möglichst ressourcenschonend zu leben. Doch stellt sich trotz allem die Frage, ob die gute Absicht auch gerechtfertigt ist: Was belastet die Umwelt in seiner Entstehung tatsächlich weniger, Becher oder Tasse?

Etwa seit Ende der 1990er Jahre, spätestens wohl seit der Eröffnung der ersten Starbucks-Filiale Deutschlands 2002 in Berlin, hat der Pappbecher seinen festen Platz in der deutschen Kaffeelandschaft eingenommen. Manche sprechen gar von einer Pappüberschwemmung, die vor allem auf unsere schnelllebige moderne Zeit zurückgeführt wird – auch der größte Genuss ist heute eben oft mal nur “to go“. Dadurch steigt natürlich auch die Produktion von Kaffeebechern in Plastik oder Pappe an, die rund 150 Liter des schwarzen Muntermachers, die der Durchschnittsdeutsche im Jahr trinkt (Stand: 2010) wollen ja schließlich zum Munde transportiert werden. Doch auch das gute alte Porzellan hat noch nicht ausgedient; gerade wer an einem festen Standort oder im Büro arbeitet, gesellt sich gern mal mit seiner Tasse zu einer kurzen Kaffeepause mit Kollegen und genießt die damit verbundenen Minuten der Ablenkung vom Arbeitsalltag. Oftmals mit einem entspannterem Gewissen als der Kollege, der terminbedingt seinen Cappuccino auf dem Weg zur U-Bahn aus seinem Becher schlürft. Doch ist unser Gewissen, wenn wir eine Tasse statt eines Bechers benutzten, wirklich so rein, wie wir meistens glauben? Forschungsergebnisse zeigen Erstaunliches:

Denn bei einer genauen Gegenüberstellung der Ökobilanzen der beiden Konkurrenten müssen nicht nur die Grundmaterialien, sondern auch Faktoren wie Verarbeitung, Transportwege, Entsorgung oder Reinigungsaufwand beachtet werden. Diese verursachen in vielen Fällen Kosten oder Energieverbrauch, der häufig beim Vergleich vergessen wird. Papier- oder Plastikbecher haben zwar unbestritten die schlechte Eigenschaft, dass sie in den allermeisten Fällen nach der ersten Benutzung weggeschmissen werden und somit mehr Müll verursachen. Dafür ist ihre Herstellung aber, was den Verbrauch von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen betrifft, wesentlich aufwändiger als die ihrer Pappkameraden. Der Fachredaktion des Wissensressorts der Süddeutschen Zeitung nach entspricht die Energie- und Abfallbilanz einer einzigen Keramiktasse in etwa der von 294 Papier- oder 1800 Plastikbechern. Das würde bedeuten, dass eine Keramiktasse die Umwelt in etwa so stark wie 1800 Plastikbecher belastet. Wichtig zu beachten ist hierbei allerdings, dass Tassen ihre Umweltbilanz mit ihrer Gebrauchsdauer erheblich verbessern können. Eine Ökoeffizienzanalyse für Serviceverpackungen im Außer-Haus-Bereich der BASF aus dem Jahr 2004 kam zu dem Ergebnis, dass die so genannte „Bruchrate“ den Ausschlag für oder gegen die Mehrwegentscheidung gibt: bei niedriger bis normaler Bruchrate ist Mehrweggeschirr ökologisch vorteilhafter, so die Forscher, bei hoher Bruchrate (ab ca. 3%) haben Einwegverpackungen allerdings die Nase in der Ökobilanz vorn.

Es kommt also alles in allem darauf an, wie sorgsam man mit dem Trinkgefäß seiner Wahl umgeht. Wer die Ökobilanz dank geringer Bruchraten niedrig hält, kann auch in Zukunft seinen Kaffee mit gutem Gewissen aus der Tasse genießen. Und wer sich nun in seiner Becherwahl bestätigt fühlt, kann vielleicht trotzdem einmal überlegen, ob der ergänzende Plastikdeckel unbedingt immer nötig ist – der ist nämlich in der Ökobilanz meist nicht mitgerechnet.

Montag, 8. August 2011

Begeisterung ganz objektiv

Hautnah dabei bei der Weltmeisterschaft und dennoch nicht mit fiebern dürfen: Wie fühlt sich eigentlich ein Juror während des Wettbewerbs?

Sie stehen in der ersten Reihe, wenn sich die besten Baristi der Welt miteinander messen. Sie können den Kaffeemeistern direkt über die Schulter und auf die Finger schauen, bekommen die ausgefallensten Kreationen serviert und dürfen doch ihrer eigenen Begeisterung nie so ganz nachgeben – schließlich müssen die Juroren auch bei einer Großveranstaltung wie der Kaffee-Weltmeisterschaft 2011 in Maastricht vor allem eines: objektiv bleiben. Obwohl das manchmal sicherlich ganz schön schwer ist, wenn man von den Besten der Branche ihre Meisterwerke serviert bekommt, und dann auch noch mit so einem charmanten Lächeln…

Chicco di caffé-Expertin Agnes Unterforsthuber, Regionalleitung München und verantwortlich für den Einkauf, kennt diese Situation genau: Sie war als offizielle Jurorin bei der SCAE World of Coffee von 22. bis 24. Juni in Maastricht dabei. „Bereits einen Tag vorher haben wir judges uns zu einem Workshop getroffen, in dem wir noch einmal genau gebrieft wurden und unsere Bewertungen aufeinander abgestimmt haben“, berichtet Agnes. Neben einem Wissenstest, den alle Juroren bestehen müssen, wurde mit Probebaristi fleißig geübt, um zu garantieren, dass die Notenvergabe im Wettbewerb professionell und fair abläuft.

An den folgenden beiden Tagen hieß es dann volle Konzentration und alle Sinne auf den Espresso richten. In den fünf Kategorien Coffee in Good Spirits, World Brewers Cup, Cezve/Ibrik, Cup Tasters und natürlich Latte Art traten die besten Vertreter ihres Landes gegeneinander an. Bei dem hochklassigen und dichten Teilnehmerfeld 2011 war es kaum verwunderlich, dass die Juroren einige besonders einfallsreiche Kreationen zu bewerten hatten. „Wegen einer neuen Regel musste zum Beispiel im Wettbewerb Coffee in Good Spirits dieses Jahr ein Getränk etwas mit dem Gastgeberland, den Niederlanden, zu tun haben. Dabei kamen wirklich sehr kreative Sachen heraus – vor allem natürlich mit Orange“, erzählt Agnes. Zwei Tage lang liefen die Wettbewerbsrunden, wurde auf höchstem Niveau gebraut, gegossen und verkostet, bevor die judges schließlich bekannt geben konnten, welche Teilnehmer in den finals antreten würden. Nicht selten stehen die Juroren dabei vor einer harten Wahl, wie Agnes weiß: „Das ist manchmal gar nicht so leicht, weil es relativ schnell gehen muss, und manchmal muss man sich schon noch beraten. Besonders bei Coffee in Good Spirits fällt die Bewertung oft schwer, weil es da einfach auch viel um den Geschmack geht.“

Schließlich waren die Kandidaten für die Endrunde des jeweiligen Wettbewerbs jedoch gefunden, die am Donnerstagabend mit dem World Brewers Cup-Finale begannen, bevor am Freitag die Könige der weiteren Wettbewerbe gekürt werden sollten. Doch nicht nur die Teilnehmer für die Finalrunde mussten bestimmt werden. Natürlich stellte sich auch die Frage, welchen der internationalen Juroren die Ehre zu Teil wird, die champions 2011 zu bestimmen. Für Agnes wurde es dieses Jahr leider nichts mit dem Finale, allerdings aus einem erfreulichen Grund: Zwei deutsche Teilnehmer hatten es in die letzte Runde geschafft und wurden aus Gründen der Fairness von Preisrichtern anderer Nationalität beurteilt. Dafür kam Agnes aber bei einem Wettbewerb zum Einsatz, der auf der Messe in Maastricht zum ersten Mal stattfand: „Mit drei weiteren Juroren durfte ich eine neue und ganz besondere Disziplin bei Latte Art bewerten. Die Teilnehmer haben tagsüber an einem Stand auf der Messe Motive gegossen und hatten 10 Minuten Zeit, einem Fotografen ihr schönstes Motiv zu präsentieren. Diese Fotos wurden uns dann am Abend vorgelegt (insgesamt 30 Stück) und wir mussten diese bewerten; das heißt, man wusste nicht, von welchem Barista das Foto war. Und der Barista war nicht so nervös wie auf der Bühne. Es waren wirklich tolle Bilder dabei“, berichtet Agnes begeistert.

Obwohl es also dieses Jahr nichts wurde mit dem großen Finale, zieht Jurorin Agnes doch ein durchweg positives Fazit von der Weltmeisterschaft in Maastricht: „Ich habe auf jeden Fall viele neue Eindrücke gewonnen, tolle Leute aus der internationalen Kaffeebranche kennengelernt und leckeren guten Kaffee getrunken.“ Und darum dreht es sich ja schließlich.


Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Homepage
http://scae-events.com/
und auf www.scae.com.

Dienstag, 26. Juli 2011

Pressemitteilung: chicco di caffe im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin

Kaffeeduft erfüllt Ludwig-Erhard-Haus


chicco di caffè eröffnet neue Kaffee-Bar am Standort der Berliner IHK


Tagsüber reflektieren Stahl und Glas das Sonnenlicht, in der Nacht lassen weiße Strahler die Fassade leuchten. Das Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist das Wahrzeichen der Berliner Wirtschaft. Benannt nach dem Vater der sozialen Marktwirtschaft vereint es neben der IHK Berlin auch die Firmensitze von mittelständischen Unternehmen, Kanzleien und Unternehmensberatungen unter seinem Dach. Im Foyer des Gebäudes hat Kaffeespezialitäten-Dienstleister chicco di caffè eine neue Kaffeebar eröffnet. Wochentags ab sieben Uhr können die Mitarbeiter der Unternehmen im Ludwig-Erhard-Haus und angrenzender Firmen, ihre Pausen bei köstlichem Cappuccino, Espresso und Latte macchiato in bester Coffee-Shop-Qualität genießen.


Die neue Bar von chicco di caffè im Berliner Ludwig-Erhard-Haus bietet ihren Gästen vollkommenen Kaffeegenuss aus besten Bohnen, zubereitet von den qualifizierten Baristi des Unternehmens. Neben den Kaffeespezialitäten stillen süße und herzhafte Snacks den kleinen Hunger. Zur Mittagszeit werden außerdem täglich frisch zubereitete Gerichte serviert. Daneben hat chicco di caffè auch den Konferenzservice für das Gebäude übernommen und versorgt die Mitarbeiter der hausinternen Unternehmen in Meetings und Sitzungen mit Kaffee und Imbissen.


Was die Gäste der Kaffeebars serviert bekommen, entspricht durchweg höchsten Standards und das bei fairen Preisen. Bei den Bohnen, dem Herzstück eines guten Kaffees, setzt der Dienstleister ausschließlich auf beste Qualität und schonende Röstverfahren, die das volle Aroma hervorkitzeln. Perfektioniert werden die Getränke durch die Fähigkeiten der Mitarbeiter im Umgang mit Kaffee und Milch. In umfassenden Schulungen werden sie aus- und fortgebildet. Da verwundert es nicht, dass die Barista von chicco di caffè regelmäßig bei internationalen Wettbewerben gute Platzierungen erreichen und mit Jörg Kranke der Latte-Art-Meister 2009 aus den Reihen der Mitarbeiter des Oberhachinger Unternehmens kommt.


Über chicco di caffè

Die chicco di caffè Gesellschaft für Kaffeedienstleistungen mbH mit Sitz in Oberhaching bei München wurde Mitte 2003 gegründet und betreibt Kaffeespezialitäten-Bars in der Gemeinschaftsverpflegung von großen Unternehmen. Derzeit sind 250 Mitarbeiter an über 60 Standorten in ganz Deutschland beschäftigt. Circa 20.000 Gäste genießen täglich den Kaffee von chicco di caffè. Geschäftsführer sind Christian Kohlhof, Ralf Meyer und Christian Fellerer.







Donnerstag, 12. Mai 2011

Kaffeeolympiade 2011



Kaffeekunst und Schaumschlägerei

chicco di caffè-Profis holen Silber und Bronze bei der Deutschen Barista Championship



Michael Stefanek hat bei der diesjährigen Barista Meisterschaft in Hamburg den dritten Platz erreicht. Beim Latte Art Contest, einem Teilwettbewerb der Meisterschaft, belegten Stefanek und sein Kollege Jörg Kranke außerdem die Plätze zwei und drei. Die Deutsche Barista Championship wird jährlich von der SCAE, Speciality Coffee Association of Europe, veranstaltet. Insgesamt 20 Kaffeekünstler waren angetreten, ihre Künste mit Milchschaum und Kaffee unter Beweis zu stellen. Die Finalisten Michael Stefanek und Jörg Kranke arbeiten in den Kaffeespezialitätenbars des Oberhachinger Unternehmens chicco di caffè. Täglich versorgt der Marktführer rund 25.000 Gäste mit Kaffeespezialitäten an Bars in Kantinen und Cafeterien großer Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen.



Der Fisch ist sein Lieblingstier, er ist so interessant ...


An einer Kaffee-Bar geht es hektisch zu. Zügig wollen die Kunden bedient werden und eine perfekte Kaffee-Kreation serviert bekommen. Wie im Tagesgeschäft zählt auch bei der Deutschen Barista Championship SCAE die Maßgabe, Perfektion unter Zeitdruck abzuliefern. Binnen 15 Minuten müssen vier Tassen Espresso, vier Cappuccino und ebenso viele Portionen einer Eigenkreation, des sogenannte Signature Drinks, auf dem Tisch vor den Juroren stehen.



Tulpen


Der Geschmack kommt zuerst. Das Verhältnis von Süße, bitteren Noten, Säure und anderen Aromen sollte ausgewogen sein. Der Barista dazu unter anderem erklären, warum er die Kaffeesorten für seinen Blend gewählt hat. Denn ein guter Barista mischt Kaffeebohnen verschiedener Anbaugebiete, um einen vollmundigen Geschmack zu erzeugen. Zweites Kriterium: die Optik. Farbe von Kaffee, Crema und Milchschaum müssen stimmen. Sauberes Arbeiten ohne Spritzer oder Flecken, die Bewertung der technischen Fähigkeiten und die Präsentation des Baristas in der Gesamtheit runden den Kriterienkatalog ab. Die Wirkung auf das Publikum und die Jury ist wichtig, da Barmeister an der Kaffeemaschine auch über Entertainer-Qualitäten verfügen sollte, um die Gäste zufriedenzustellen.



Jörg am Start



chicco di caffè setzt auf ein internes Schulungs- und Ausbildungskonzept, welches höchste Standards in der Branche setzt, um seine Mitarbeiter bestens auszubilden. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter immer wieder sehr gute Platzierungen bei der Barista Championship erreichen“, sagt Christian Kohlhof (40), Geschäftsführer von chicco di caffè. „Es ist ein Beweis dafür, dass sich eine sorgfältige und gründliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in jeder Hinsicht auszahlt. Perfektion zählt nicht nur in Wettbewerbssituationen. Im Gegenteil: Das handwerkliche Können kommt zum Wohle unserer Gäste Tag für Tag zum Einsatz“, so Kohlhof weiter.



Latte Art auch für die Kleinsten




Ein besonderer Wettbewerb innerhalb der Barista Meisterschaft ist der Latte Art Contest. Hier zeigen die Baristi ihr Können im filigranen Verzieren der Getränke mit Milchschaum und der Crema des Kaffees. Saucen oder Kakaopulver sind für die Dekoration dagegen nicht erlaubt. Insgesamt sechs Getränke müssen binnen acht Minuten mit gleichmäßigen Mustern aus Milch- und Kaffeeschaum verziert und der Jury serviert werden. Chicco di caffè-Barista Jörg Kranke, Sieger des Latte Art Wettbewerbs von 2009, belegte in diesem Jahr souverän den dritten Platz.


Elsa von Brabant - die Eigenkreation von Michael



Hella und Agnes




In der Jury




Runner Carola




Jörg bei seiner Präsentation


Warten auf die Ergebnisse (Michael und Jörg)






Finale!



Montag, 21. Februar 2011

Neue Mischungen für vollen Geschmack

Für den feinsten chicco di caffé-Geschmack verwenden wir ab sofort noch vielfältigere Mischungen ausgesuchter Rohkaffees.

Kaffee ist nicht nur ein Getränk, sondern gilt zu Recht als Genussmittel Nummer Eins unter den Lebensmitteln. Ein besonders kräftiges, anregendes Aroma und vollen Geschmack gewinnt er durch eine sorgfältige Zusammensetzung aus verschiedenen Kaffeesorten und die gewissenhafte, schonende Zubereitung im traditionellen Trommelröstverfahren.


Der klassische chicco di caffé-Espresso, der „Espresso 1“, hergestellt von der Privatrösterei Dinzler aus dem bayerischen Rosenheim, wird an einer Vielzahl unserer Spezialitäten-Bars ausgeschenkt. Er setzt sich aus fünf Kaffeesorten zusammen:

Der Kaffee Brazil Santos gehört zu den feinsten Arabicas Brasiliens. Mit seinem ausgewogenen Säuregehalt und dem milden, schokoladigen Aroma bildet er eine ideale Basis für unseren
„Espresso 1“.

Der Columbia Excelso wird aus hochwertigen Arabica-Bohnen gewonnen, die von kolumbianischen Kaffeebauern und ihren Familien nass aufbereitet werden. Er verleiht dem Espresso seinen vollen Körper und weckt die Lebensgeister am Anfang eines langen Tages.

An den Berghängen Guatemalas, in der Region Huehuetenango (sprich: Ueuetenango) wächst die dritte Sorte unserer Rohkaffees. So klangvoll wie ihr Name, so vollmundig ist auch der Geschmack dieser Arabica-Bohne: Sie sorgt für die goldbraune Crema im „Espresso 1“.

Die Robusta-Bohnen der Sorte India Parchment stammen aus Indien, wo sie auf Plantagen von Hand gepflückt und nass aufbereitet werden. Dank seines guten Körpers verleiht der India Parchment unserem Espresso eine feine Würze, eine kräftige Crema und rundet so das Geschmackserlebnis ab.

Mit der Sorte Zambia findet ein neues Anbaugebiet Aufnahme in das Sortiment von chicco di caffé. Die ovalen, mittelgroßen Bohnen, die auf den afrikanischen Kaffeeplantagen kultiviert werden, sind besonders aromatisch und ergänzen sich mit den anderen Komponenten zu einem fruchtig-vollen Espressogeschmack.


Die chicco di caffé-Mischung „Espresso 2“ vereint vier Rohkaffeesorten zu dem einzigartigen Geschmack, der täglich hunderte Mitarbeiter fit macht für ihren Arbeitsalltag:

Die Bohnen der Sorte Fazenda Rainha reifen in Brasilien in über tausend Höhenmetern heran bevor sie von Hand geerntet und trocken aufbereitet werden. Sie zeichnen sich durch ihre natürliche Süße aus und verleihen unserem Kaffee auf diese Weise ein feines, mildes Aroma.

Zur Komplexität des Aromas trägt außerdem der Anteil an Java Blawan –Bohnen im „Espresso 2“ bei. Diese Bohnen begeistern mit ihrem vollen Körper und der dunklen Kakaonote und machen das Geschmackserlebnis so noch vielfältiger.

Vollendet wird diese Mischung durch die Rohkaffeesorten India Parchment, sowie Antigua Finca Medina, einer traditionsreichen Bohnenart aus Guatemala mit feiner Geschmackssäure, die dem „Espresso 2“ seine ausgesprochenen Vollmundigkeit verleiht.

Hergestellt wird diese Kaffeemischung für chicco di caffé in der Rösterei KaffeeLeben in Bad Bramstedt.


Was unseren „Espresso 3“ auszeichnet, ist vor allem seine Bio-Qualität. Bei dieser Mischung aus der Privatrösterei Dinzler achten wir besonders auf die nachhaltige Gewinnung und umweltschonende Produktion der Rohkaffeesorten, die wir von ausgewählten, zertifizierten Plantagen aus Peru und Indien beziehen. Das gelungene Verhältnis von kräftigen India Parchment- und edel-bitteren Peru Arabica-Bohnen machen den „Peru Organico“, wie diese Sorte auch genannt wird, zu einer geschmackvollen Alternative zu herkömmlichen Kaffees. Noch dazu ist er, dank seines geringen Säuregehalts, besonders bekömmlich für den Magen.


Das gilt übrigens auch für unseren „Espresso 4 – Bio-Fairtrade“, den wir von der Seeberger KG aus Ulm beziehen. Unter Einhaltung strengster Standards bemühen wir uns, die Sorten dieser Mischung von ausgewählten Plantagen zu beziehen, die auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger verzichten. Auf diese Weise können wir garantieren, dass die für unseren Kaffee verarbeiteten Bohnen unbelastet sind und so in der Tasse unserer Kunden schließlich ihren vollen Geschmack entfalten können. Das Siegel „Fairtrade“ steht außerdem für langfristige, faire Handelsbeziehungen mit den Kaffeebauern, von denen wir unsere Rohkaffees beziehen, um so eine nachhaltige Entwicklung in den Anbaugebieten zu fördern.


Den Original chicco di caffé-Geschmack gibt es natürlich auch für zu Hause: In unserem Online-Shop unter www.shop.chicco-di-caffe.de können Sie zum Beispiel den „Espresso 1“ aus der Rösterei Dinzler in der handlichen 250g-Packung erwerben – und das versandkostenfrei.